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Am Sonntagvormittag fand in der Pfarrkirche St. Laurentius Wald die Vorstellung der diesjährigen 38 Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell statt. Pater Tinu Nedumbakaran sagte, die Firmlinge würden an diesem Tag im Mittelpunkt stehen, als Teil der Gemeinschaft und als wichtiger Baustein für die Kirche. Zelebriert wurde der Gottesdienst von Dekan Ralf Heidenreich, Diakon Klaus Schülein, Pater Tinu Nedumbakaran und Pastoralreferent Thomas Probst.
Die Messe begann mit einem Anspiel der Firmlinge. Sie stellten die Kirche als Baustelle dar, an der gearbeitet wird und stellten die Frage: „Wie baut man eine starke Kirche?“ Auch die Antwort hatten sie parat: mit Steinen, die leben. Dekan Heidenreich sprach davon, dass die Kirche auf- und umgebaut werde und die Christen seien die lebendigen Steine dazu. „Zu allen Zeiten haben Christen an der Kirche gebaut, denn der Glaube macht uns Gläubige so zu einem tragfähigen Fundament“, so der Geistliche.
Zu den Kyrie-Rufen brachten die Mädchen und Jungen verschiedene Materialien und Werkzeuge zum Altar als Symbol. Sie zeigten, wie man beitragen kann, die Gemeinschaft aufzubauen und lebendig zu machen. Aber man brauche noch mehr, wie Glauben, Mut, Zeit oder Respekt. Abschließend baten die Firmkinder um Aufnahme und Unterstützung der Pfarrgemeinde.
Dekan Heidenreich motivierte die Anwesenden zu Vorbildern und hoffe, dass die Botschaft ankomme, denn der Glaube ist das Fundament des christlichen Zusammenseins. Abschließend dankte er allen, die bei der Messe mitgewirkt haben. Die Firmlinge der Seelsorgeeinheit Wald-Zell können am Freitag, 3.Juli in Zell ihre heilige Firmung feiern.
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Vor der Kommunalwahl war die Wahl des Pfarrgemeinderates für die Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell am ersten März-Wochenende. Bei einer vorherigen Abstimmung wurde beschlossen, dass es erneut wieder einen gemeinsamen Pfarrgemeinderat geben soll, so wie es im Jahr 2006 bereits schon der Fall war. Leider stellten sich heuer, viele teils langjährige Mitglieder nicht mehr zur Wahl. Glücklicherweise kamen neue Kandidaten hinzu und es konnten am Ende 17 Räte gewählt werden.
Die meisten Stimmen erhielt Christiane Griesbeck aus Süssenbach, doch wer die neue Sprecherfunktion des Gesamt-Pfarrgemeinderates übernehmen wird, ergibt erst die erste konstituierende Sitzung. Wann diese stattfindet, steht jedoch noch nicht fest; sie wird aber zeitnah angesetzt.
Die Aufgabe des nun 17-köpfigen Gremium wird es in den kommenden vier Jahren sein, sowohl das liturgische als auch das gesellschaftliche Leben in der Pfarrei in enger Abstimmung mit Dekan Ralf Heidenreich mitzubestimmen. Das bevorstehende Pfarrfest in Zell am 7.Juni ist somit auch ein großes Fest für die ganze Pfarreiengemeinschaft.
Die Gewählten:
Christiane Griesbeck (Süssenbach), Kerstin Bruckmüller (Süssenbach), Angelika Handl (Zell), Melissa Marini (Wald), Josef Bauer (Wald), Irmgard Meindl (Süssenbach), Christiane Krautbauer (Zell), Petra Bernhardt (Siegenstein), Agnes Kulzer (Beucherling), Jonas Strasser (Wald), Josef Haimerl (Wald), Susanne Gebhardt (Martinsneukirchen), Hubert Strasser (Wald), Karin Niklas (Beucherling), Birgit Kainz (Wald), Corinna Blab (Zell), Tobias Roidl (Zell).
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Am Aschermittwoch gab es eine besondere Andacht für Kinder in der Pfarrkirche St.Laurentius in Wald. Organisiert wurde die Feier vom Team Familienkirche in Zusammenarbeit mit Pastoralreferent Thomas Probst. Zahlreiche Familien folgten der Einladung und das Gotteshaus füllte sich und Pastoralreferent Probst zeigte sich erfreut über den großen Zuspruch und begrüßte die kleinen und großen Besucher.
In seiner Einführung erklärte er die Bedeutung des Aschermittwochs, der die 40-tägige Fastenzeit einläutet. Mit dem Ende des Faschings beginne eine Zeit der Besinnung und Vorbereitung auf Ostern. Symbolisch stellten einige Kinder diesen Übergang dar: Sie legten Faschingsutensilien in eine Kiste – die Kostüme dürfen nun wieder in den Schrank. Anschließend platzierten Mädchen und Buben, sogenannte „Stolpersteine“ auf einem vorbereiteten Weg Richtung Ostern.
In einer kurzen, kindgerechten Predigt griff Thomas Probst dieses Bild auf und sprach darüber, wie Hindernisse im Alltag erkannt und überwunden werden können. Gemeinsam betrachteten die Kinder die mitgebrachte Asche, bevor der Pastoralreferent allen Gottesdienstbesuchern ein Aschekreuz auf die Stirn zeichnete. Dieses gilt als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit zu Jesus Christus und als bewusster Beginn der Vorbereitung auf das Osterfest. Auch in den von Kindern vorgetragenen Fürbitten wurden die „Stolpersteine“ noch einmal aufgegriffen und symbolisch aus dem Weg geräumt. Am Ende der Andacht erhielt jedes Kind einen Fastenkalender sowie einen kleinen Stein als Erinnerung an die Feier und die begonnene Fastenzeit.
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Am 15. Januar verstarb die ehemalige Pfarrhaushälterin Anna Spießl in Roding. Die gebürtige Stamsriederin erblickt dort am 24. September 1939 das Licht der Welt und wuchs dort mit drei Geschwistern auf. Nach ihrer Schulzeit absolvierte sie die Hauswirtschaftsschule in Straubing. Als ihr älterer Bruder Willibald im Jahr 1958 zum Priester geweiht wurde, zögerte sie nicht lange und begleitete ihn als seine Pfarrhaushälterin – und das ein Leben lang.
Bei den vielen Pfarrstationen wie Umzüge hielt sie ihren Bruder stets den Rücken frei, ob das in Kürn war, die 21 langen Jahre in Michelsneukirchen, oder in Tännesberg und dann ab 2003 in Wald. Stets war die „kleine“ Schwester für ihren Bruder, für die Familie wie Verwandten und Freunde mit ihrer Fürsorge da.
Es war ihre Berufung.
Vielfach aktiv war Anna Spießl in verschiedenen Vereinen in den einzelnen Gemeinden dabei und unterstützte mit ihrem Wissen, Engagement und den guten Kontakt zu den Menschen. Auch das Ehrenamt als Vorsitzende der Pfarrhaushälterinnen der Diözese Regensburg hatte sie lange Zeit inne.
Die Pfarreiengemeinschaft Wald-Zell hatte die Geschwister Spießl sehr schnell ins Herz geschlossen. Treffend dazu formulierte die erste Bürgermeisterin aus Wald, Barbara Haimerl: „Wer im Herzen seiner Lieben lebt, ist nicht tot, er ist nur fern. Anna Spießl hat mit ihrer liebenswürdigen Art viele Herzen in ihrer langen Zeit in Wald gewonnen. Sie wird liebevoller Erinnerung bleiben“, würdigte sie Haimerl.
Viele Beileidswünsche kamen auch aus Rom, Indien und Afrika. Die Vielzahl an Aushilfspfarrer und Geistlichen die sie in ihrer Laufzeit als Pfarrhaushälterin von BGR Willibald Spießl kennenlernten durfte, bedauerten es und jeder erinnerte an die einladende, stetige Gastfreundlichkeit und Unterstützung der Geschwister, aber vor allem an die fürsorgliche, ja mütterliche Herzlichkeit von Anni, die unvergessen bleibt.



